Profil

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Christof Schoech

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Computerphilologie sowie Lehrbeauftragter am Institut für Romanistik der Universität Würzburg. Leiter der Nachwuchsgruppe Computergestützte literarische Gattungsstilistik (CLiGS). 

Das Studium der Romanistik, Anglistik und Psychologie in Freiburg und Tours hat Christof Schöch mit einer Arbeit über François Bon (cf. www.tierslivre.net) abgeschlossen. 2008 wurde er mit einer Arbeit über La Description double dans le roman français des Lumières 1760-1800 (binationale Promotion Kassel / Paris) promoviert. Die Arbeit wurde mit dem Prix Germaine de Stael 2010 des FRV ausgezeichnet und ist bei Classiques Garnier erschienen. Von 2004 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in französischer Literaturwissenschaft am Institut für Romanistik der Universität Kassel. Seit 2011 ist er am Lehrstuhl für Computerphilologie der Universität Würzburg beschäftigt, zunächst im Rahmen von DARIAH-DE (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities) und seit April 2014 als Leiter der BMBF-Nachwuchsgruppe Computergestützte literarische Gattungsstilistik.

Die Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre sind die französische Klassik und Aufklärung sowie der zeitgenössische französische Roman, methodisch steht die digitale Philologie (insbesondere die quantitative Textanalyse, aber auch die Digitale Textedition) im Fokus seines Interesses. Außerdem interessiert er sich für neue digitale Formen wissenschaftlichen Schreibens und Publizierens, ist in den Digital Humanities aktiv und plädiert für Open Access. Gemeinsam mit Lars Schneider und Robert Hesselbach leitet er die Plattform romanistik.de, er koordiniert die Arbeitsgruppe "Digitale Romanistik" im Deutschen Romanistenverband (DRV), ist Vorstandsmitglied des DHd-Verbands und an der Arbeitsgruppe „Text und Data Mining“ der Allianz-Initiative beteiligt.

Aktuell
- Ende März/Anfang April war ich für zwei Wochen als Erasmus+ Gastdozent an der Jagiellonian University in Krakau, Polen zu Besuch bei Maciej Eder, Rafal Gorski und Jan Rybicki. +info
- Mein Beitrag, “Ein digitales Textformat für die Literaturwissenschaft. Die Richtlinien der Text Encoding Initiative und ihr Nutzen für Textedition und Textanalyse” für Romanische Studien ist online: +pdf.

Kontakt
christof.schoech@uni-wuerzburg.de

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